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Kneipengespräche/Mitgeschnitten

Dadrüben. Sie blickt alle 3,5 bis 7,4 Sekunden auf. Guck net so, natürlich ist da ein Randomizer drin.
Die Frau ist ein verdammter Cyborg, siehst’s net?
Realskin, Alder. Billiges dazu. Die Textur wiederholt sich alle 7 Centimeter.
Die hockt ganz tief drin in ihrem Kopf und spielt nach krasse Art von First Person Shooter.
Fully Immersive.
Von den Voluntary Borgs findest du keinen, der nicht irgendwann nen Titel in den eGames gezogen hätte.
Umgucken, Scheißen, Atmen – alles Skripte.
Verdammte Freaks, wenn du mich fragst.

Was guckst du so?!
Oh.
Du kannst nicht anders.
Sorry, im ersten Augenblick…nimms net persönlich.
Die Haut sieht ziemlich echt aus.
Ach, sie ist echt?
Frisch bezogen? Von wem?

Veröffentlicht am: 29.08.2010 in Kategorie: Amusement, Cyberpunk, Spielerei

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Game on!

Veröffentlicht am: 23.08.2010 in Kategorie: Amusement, Aurelion

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Aurelion 2.2 – Triple Play

Was mit ein paar simplen Tests der Spielsteine begann, mündete nun in eine komplette Neufassung des Spiels. Wie das eben so ist.

Was bietet diese Fassung? Abenteuer, Baustrategie und schnelle Schlachten. Ziel ist es, der Ruhmreichste von allen zu werden und dafür ist jedes Mittel recht.

Des besseren Überblicks halber wurde das Spiel in drei Dokumente aufgeteilt. Das wichtigste von ihnen sind die Kernregeln. Die weniger notwendigen Zusatzregeln wurde in die Extras ausgegliedert und in den Völkern von Aurelion finden sich die zehn Völker, die die Welt von Aurelion ausmachen.

Aurelion22Core
Aurelion22Extras
Aurelion22Voelker

Veröffentlicht am: 23.08.2010 in Kategorie: Aurelion, Spielerei

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Programmierwerkzeuge: The Classic Random String (w/ x-Randomizer)

asdfasdfasdfasdfasdfasdfasdfasdfasdfasdfasdfasdfasdfasdfasdfx

Veröffentlicht am: 20.08.2010 in Kategorie: Amusement, Code

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O SOA mio!

Zaehl die Kanten!

O SOA, du kompliziertes Biest. Wer sich schon mal durch die Tiefen der WS-* Standards gewühlt hat, wird wissen wovon ich spreche. Ein Ding voll gutem Willen, mit logischer Architektur, daß in seiner Schönheit fraktal ist. Und damit meine ich die Struktur, nicht zwangsweise ihr Aussehen. Die Mengen an Tags, die ein HelloWorld mit sich schleppen müßte, um nur der Hälfte der bestehenden Standards zu genügen, ist besorgniserregend – schon allein, da die Standards selbst wieder auf vielerlei Weise interpretiert werden können. Die reine Existenz der WS-Interoperability Organisation sagt schon alles über WebServices aus. Dazu kommen die üblichen Zickigkeiten der Parser und die damit verbundenen Angriffsflächen. Von Grundfragen wie der Verarbeitungsgeschwindigkeit von XML mal abgesehen.

Es ist ein Unding, aber es ist.

Denn das Skelett funktioniert ja. Ganz egal wie unwahrscheinlich das scheint, es läuft und die Kinder lieben es. Sicher, die Requests, die man in der Praxis sieht, sind dementsprechend auch zweckgebunden – sie sind so schmal wie möglich, was die Parser erleichtert, haben ne dezente Filterschicht und tun einfach verdammt nochmal genau das, wofür sie da sind. Und nur das.
Vollständige Sicherheit – am Bobbes! Pragmatische Sicherheit ist was gebraucht wird.

Sollte man meinen. Aber dann fand ich Compas. Die Wissen wie man den Moloch Compliance auf den Moloch SOA abbildet.

Veröffentlicht am: 11.08.2010 in Kategorie: Amusement, Code

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Die Erosion war anderer Meinung

Der Friedhof liegt in Wohlgelegen

Veröffentlicht am: 31.07.2010 in Kategorie: Amusement

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Poesie der Wirklichkeit

Ein besonderer Vorteil meiner momentanen Lebenssituation ist die Möglichkeit, sich spontan etwas gönnen zu können. So obduzierte ich die wie gewöhnlich angespannte Versorgung mit Nährstoffen in meinem Heime und machte mich dann auf die Jagd. Die Jagd – ein unbestimmter Marsch durch die Quadrate, neugierig und offenherzig auf der Suche nach der Futterstelle du jour. So kam ich an Thailändern, Chinesen und Japanern vorbei, an Bayern, Pfälzern und Deutschen. Zuletzt blieb ich vor einem Griechen stehen – am Stadthof, dem Zentrum Mannheimer Verwaltung – und entsann mich des momentan Suizides des griechischen Staates. Wirtschaftshilfe über Wirtschaften ist ein altes Motiv. Noch die passende Lektüre besorgt und ich war bereit für mein Mahl. Dies gestaltete sich trotz des bedingten Interesses der Bedienung sehr schmackhaft, insbesondere durch die leckeren Sätze des Aristoteles, die meinen Synapsen-Gaumen hocherfreuten. Ein Beispiel: “Die Komödie sucht schlechtere, die Tragödie bessere Menschen nachzuahmen, als sie in der Wirklichkeit vorkommen.”
Bedenkt diesen Satz in kurzer Weile und bezieht ihn auf die Medienwelt. Denn in dieser Befinden wir uns mit Aristoteles’ Poetik von ihren Ursprüngen bis zu ihrer Vollkommenheit. Parallelen sind leicht geschaffen: Von hibbeligen Darstellungen unseres Möchtegern-Staatsmannes Schwesterwelle bis zum aufstoßenden Wackeln einer Kohl-Imitation bietet das komödiantische Kabarett jedes Auswurf schlechter Menschen. Gleichermaßen bieten unerwartete Todesfälle, sein es Torwarte oder Marschierende der Liebe, Dramen, die zu ihrer Erhöhung in göttergleiche Höhen führen. Man könnte nun meinen, die Grenze sei der Tod – den Lebenden sei der Spott, den Toten die Verehrung gewidmet. Man sieht dies allenthalben im Anzeigenteil der Tageszeitungen. Aber dies schneidet die Wirklichkeit nur in ungerader Tangente.
Denn von Dingen, die wir in Wirklichkeit nur ungern erblicken, sehen wir mit Freude möglichst getreue Abbildungen, z.B. Darstellungen von äußerst unansehnlichen Tieren und von Leichen.
Aristotels spricht hier über Freude an der Nachahmung, die seiner Meinung nach die Dichtkunst hervor gebracht hat. Die Menschen “freuen sich also deshalb über den Anblick von Bildern, weil sie beim Betrachten etwas lernen [...]“.
Dies ist auf das Kabarett gemünzt ein Jackpot. Wer will schon Bundestagsdebatten sehen, wenn man den pointierten Singsang unserer Fürstin genauso gut von Herrn Priol vorgeführt bekommt – mit mehr Witz und weniger Lügen. In den billigen Vorabenddramen der High Society gilt dies um so mehr. Mithin ist die Rolle von Paris, William und Amy den Menschen zu zeigen, was geht und was nicht. Meist mit unrühmlichem Ausgang voll Tränen und Niedertracht, mit einer Tragödie eben. Darin sind sie gut, dies ist ihre Forte, auch und insbesondere wenn sie sich selbst für mehr als Puppen in diesem Spiel halten.
Allein, es hakt an einer Sache: “Die Dichtung hat sich hierbei nach den Charakteren aufgeteilt, die den Autoren eigentümlich waren. Denn die Edleren ahmten gute Handlungen und die von Guten nach, die Gewöhnlicheren jedoch die von Schlechten [...]“. Wie mir scheint, gibt es in der Welt der Welt der Sender und der Empfänger mehr Gewöhnliche als Edle, mehr Leute, die den Mißstand pflegen als die Tugend. Gewiß, nach alter Manier gehen in der Alltagspoesie die Guten ins Töpfen und die Schlechten ins Kröpfchen, aber wer mag dies dem Audi-Fahrer erklären, der mit 200 Sachen blinkend den Auspuff erforscht? Er gehört zu den Erfolgreichen, nicht zu den Gewöhnlichen. Ihn interessiert kein Parkverbot, Überholverbot oder Handy-Verbot, denn Erfolg steht unterschwellig über edel oder schlecht.
Was ist das für ein Bild? Und wieviel Nachahmer findet es?
Zu viele, denn der Irrweg in den Auspuff ist ein dritter Weg, der keiner ist. Er führt gen Komödie und Drama, wie jeder andere auch. Meist in die Tragödie, wenn der Brückenpfeiler stärker war oder die Kinder des Erfolgreichen ihren Ahnen verdammen. Bisweilen auch in die Komödie, wenn millionenteure Pferdestärken italienische Treppen hinuntergetrieben werden. Was bleibt sind die Bretter, die die Welt bedeutet. Und mit ihnen die Poesie:

What is our life? A play of passion,
Our mirth the music of division,
Our mother’s wombs the tiring-houses be,
Where we are dressed for this short comedy.
Heaven the judicious sharp spectator is,
That sits and marks still who doth act amiss.
Our graves that hide us from the setting sun
Are like drawn curtains when the play is done.
Thus march we, playing, to our latest rest,
Only we die in earnest, that’s no jest.

Sir Walter Raleigh (1552(?)–1618)

Veröffentlicht am: 31.07.2010 in Kategorie: Amusement, Meinungsmache

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Wege aus der Misere

Die Abwrackprämie. Ein Thema vom letztem Jahr. Und doch wurde ich heute wieder daran erinnert, denn ich höre SWR2. Eine sehr interessante Diskussionrunde entspann sich dort, bei der mithin ein Faktum in die Runde geworfen wurde. Von der Abwrackprämie profitierten am wenigsten deutsche Marken.

Is klar, diese – Daimler, BMW, die hochpreisigen VW-Marken – operieren vor allem im Oberklasse-Segment. Gleichzeitig wurden bei der Gelegenheit ein ernsthaft großer Stapel an wunderbar funktionierenden Fahrzeugen entsorgt, was in den betreffenden Gebraucht-Branchen zu unnötiger Aufruhr geführt hat. Wenn man dazu bedenkt, daß ein Großteil der ökologischen Ödness eines Autos bei seiner Herstellung erzeugt wird, ist die Stärkung des Verkaufs von Peugeots und Toyotas als wenig geschickt zu betrachten. Gewiss, die anderen haben die gleichen Programme gehabt, aber die Franzosen hatten eine Bonusliste für den Kauf eines Neuwagens anhand des CO2-Ausstoßes und die Koreaner haben ihre Kohle in die Forschung gesteckt. Dagegen sieht die deutsche Maßnahme ziemlich … depp aus.

Es ist ein Beispiel von vielen, aus allen Regierungen. Das Grundelement ist unbeholfener Aktionismus, nach deutschem Stil erstmal overpowered and overgunned. Warum der No-Name-Bohrer, wenn der Kollege doch ne Hilti hat? In solchen Momenten stelle ich mir immer wieder vor, wie ich neben einem steineschmeißenden Zyklopen stehe und schreie: “Ja, ich weiß, daß du das kannst! Aber warum tust du’s dann?”
Als nächstes rege ich mich dann häufig über die EU-Subventionen für Großbauern und Agrar-Konzerne auf. Mir ist momentan kein Tun bekannt, daß dem von Monsanto et al. an Finsternis gleich kommt. Daneben ist die ungleiche Verteilung der Agrar-Subventionen ein Kern vielerlei öder Folgen aus gutem Wunsch. Rein menschlich, nur allzu menschlich alldas – aber deswegen auch änderbar.

Und dann kommen die Verbesserungskonzepte, meist Detail-Lösungen. Kohlepfennig abschaffen und dafür ein paar tausend Tote pro Jahr in chinesischen Stollen hinnehmen. Würd ja auch Ressourcen sparen für die Zukunft. Aber das führt auch zum Aussterben eines kompletten Technologiezweiges in dem Deutschland führend ist. Ja, aber führend sind wir mittlerweile auch in Regenerativen Energien. In der Branche werden genauso viele Leute beschäftigt, wie in der Automobil-Branche. Und hätten die Chinesen nicht vor Jahren alle Produktionsdaten gerippt, wären wir da auch Marktführer. Blöd, eigentlich.

Etc. pp.

Diese logischen Ketten lassen sich zu Bäumen verästeln, die die Server-Farm von Google nicht unter Kontrolle bringt.
Aber glücklicherweise sind wir Menschen menschlich. Mit einer gewissen Vorhersehbarkeit lässt sich das Verhalten der modernen Gesamt-Gesellschaft auf ein Prinzip zusammenstreichen: Geld. So deprimierend das ist. Positiv gesehen bedeutet dies alles aber hauptsächlich eins – wenn man die Finanzen des Staates in Ordnung bringt, kann er plötzlich Dinge bestimmen, anstatt bestimmt zu werden. Plötzlich kann er die Aufgaben erfüllen, für die er erschaffen wurde. Er kann für Recht sorgen, den Bürgern Schutz vor Wegelagerern und den Steuereintreibern der Raubritter bieten. Ein jeder möge für Wegelagerer und Raubritter sein eigenes Bild einfügen.
Aber wie kommt man dahin? Die alte Litanei – Aufräumen der Subventionen, Vereinfachen der Steuern, Entfernen des Blutegels Gesundheitsunwesen. Ein aufrechter Großverdiener kann tausend Familien am Existenzminimum unterstützen. Wenn er seine Steuern zahlt, anstatt sie abzuschreiben. Wenn wir neue Arzneimittel haben wollen, sollten wir Geld direkt in die Forschung stecken, anstatt in die Verwaltung von Kranken. Und das billige Befriedigen von Pfründen über Subventionen ist seit den 7% für Hotels eine Lachnummer.

Die letzten hundert Jahre an Weltgeschichte haben uns gezeigt, daß die Ursache von allem meist monetäres Gewinnstreben ist. Oder an mangelnder wirtschaftlicher Kraft verendet. Es ist folglich sinnvoll, das Problem an der Wurzel anzupacken. Insoweit habe ich einen Aufruf: BRINGT DIE VERDAMMTE KASSE IN ORDNUNG!

Veröffentlicht am: 27.07.2010 in Kategorie: Meinungsmache

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Hex Hex!

Selbstgemachte Sechseckkarten für Aurelion

In der vergangenen Woche habe ich mich in das Reich der Bastler begeben und meine vorgefertigten Hex-Pöppel bemalt. Das Ergebnis: Sechseckkarten zum selber legen. Dies ist als Grundlage für Aurelion unerläßlich, will man nicht mit vorgefertigten Karten spielen.
In der Folge habe ich denn auch die Startsequenz des Spiels erweitert und verfeinert. Im Spiel wird die Karte ausgewürfelt – die Spieler wechseln sich damit ab, ein Feld zu erwürfeln und dann an ein bestehendes anzulegen. Hierbei traten die Wüstenläufer gegen die Feuerdämonen an, klar zu erkennen an der filigran gestalteten Oase links und dem Pizza-Vulkan rechts. Ich habe beide Parteien als Übung in Persönlichkeitsspaltung selbst übernommen und es erfolgreich geschafft, mich selbst auszutricksen. Knobelige Sache, weswegen die 35 Felder dann auch gut eine halbe Stunde gedauert haben, was als Aufwand zum Spielaufbau allerdings noch im Rahmen ist.

Veröffentlicht am: 18.07.2010 in Kategorie: Aurelion, Battletech

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Alle da

Im Verhältnis zur Erdbevölkerung relativ wenig Chinesen, aber ansonsten sind alle da.

Im Verhältnis zur Erdbevölkerung relativ wenig Chinesen, aber ansonsten sind alle da.

Veröffentlicht am: 11.07.2010 in Kategorie: Mannheim, Meinungsmache

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